Eine Reise in die Vergangenheit

Am Mittwoch, den 27.04.2022 haben wir, die Klasse 4c, eine Reise in das historische Coburg gemacht. Während einer historischen Stadtführung konnten wir in die Geschichte unserer Heimatstadt eintauchen.

Die Reise begann am Rathaus mit der Frage, wie Coburg wohl vor 500 Jahren aussah. Schnell wurden alle „modernen“ Dinge wie Autos und Elektrizität ausgeschlossen. Viele Gebäude, wie auch die Brunnen, standen im Jahre 1522 schon auf dem Marktplatz. Allerdings war der Marktplatz damals noch an der Morizkriche und wurde erst später zu seinem heutigen Standort verlegt. Die nächste Station war die alte Hof-Apotheke. Ihr sieht man auch heute noch an, dass sie schon sehr alt ist. Eine Besonderheit ist allerdings, dass dieses Gebäude bereits seit dem 16. Jahrhundert ihre Funktion als Apotheke vertritt. Hier wurden früher neben Medizin auch Tee und Gewürze gehandelt. Sie waren sehr teuer und wertvoll, da sie oft von sehr weit weg kamen und nach Coburg transportiert werden mussten. Da das Gebäude der Hof-Apotheke aus Sandstein gebaut wurde, durften wir Sandsteine aneinander reiben und austesten was passiert. Außerdem durften wir echte Feuersteine ausprobieren, die nach dem Aneinanderschlagen sehr stark nach Schwefel gerochen haben.

Die nächsten Stationen waren das Stadthaus, die alten Stadtmauern (innere und äußere) und die dazugehörigen Türme, sowie das Münzmeisterhaus. Dieses Münzmeisterhaus ist sowohl eines der ältesten Gebäude in Coburg als auch in Deutschland. Die Führung endete schließlich am Schloss Ehrenburg, welches von Herzog Ernst I beauftragt wurde. Nach einer Sage wurde das Schloss von Herzog Ernst I Ehrenburg getauft, da dieses mit Ehre erbaut wurde. Das heißt, dass die Menschen, die das Schloss gebaut haben, auch für ihre Arbeit bezahlt wurden, obwohl Herzog Ernst I sein Volk auch ohne Bezahlung zu dem Bau hätte zwingen können.