Schullandheimaufenthalt der 3. Klassen

Lea berichtet über den Schullandheimaufenthalt der 3. Klassen:

Erlebnisse in Altenstein
Am Montag in der Frühe hieß es: Sofort alles in den Reisebus packen, einsteigen und los! Wir fahren ins Schullandheim! Nach einer halben Stunde Fahrtzeit waren die Klassen 3a, 3b und 3c endlich angekommen. Wir trafen uns kurz im Tagungsraum 1, um uns auf die Zimmer aufzuteilen. Schnell bezogen wir unsere Betten und sahen uns das Gelände an. Um 12 Uhr gab es Mittagessen. Am Nachmittag ging es los zum ersten Ausflug der Klassen 3a und 3c: dem Sinnespfad. Dort konnte man seine Sinne einzeln entdecken, von optischen Täuschungen bis zu leckeren Kräutern. Während die 3a und 3c sich den Sinnespfad ansahen, machte die 3b eine Burgruinenführung bei Herrn Krell. Als die Führung fertig war, kam die Dorfrallye dran.
Um 18 Uhr gab es Abendessen. Nach dem Abendessen war kurze Freizeit. Danach schrieben wir Postkarten. Später machten wir eine Nachtwanderung. Wir liefen bis zu einem großen Felsen. Dort erzählte Frau Pohl eine tolle Geschichte. Als wir zurückliefen, entdeckten wir Glühwürmchen. Wir schliefen gut.
Am Dienstagmorgen gab es um 8:30 Uhr Frühstück. Dann machten die 3a und 3c die Burgführung und die Dorfrallye, während die Klassen 3a und 3b den Sinnespfad machten. Am Nachmittag gingen wir nach draußen auf den Spielplatz und machten eine Wasserschlacht. Am Abend führten die Kinder eine Talentshow vor. In der Nacht gab es ein Gewitter.
Am Mittwoch mussten wir alles einpacken. Nach dem Frühstück spielten wir noch ein paar Spiele, bevor wir zurückfuhren.

Wir werden Aktionskünstler – Action Painting wie Jackson Pollock

Nach Vorbild des Künstlers Jackson Pollock verwandelten die Klassen 3b und 3c der Melchior‑Franck‑Grundschule ihren Pausenhof in ein farbenfrohes Atelier unter freiem Himmel. Gemeinsam mit ihren Lehrerinnen Frau Pohl und Frau Hofmann tauchten die Kinder in die Welt des Action Paintings ein – inspiriert vom amerikanischen Künstler Jackson Pollock, dessen Arbeitsweise sie bereits im Unterricht kennenlernten. Seine Werke zeichnen sich besonders darüber aus, durch Bewegung, Ausdruck und aktives Handeln, Bilder zu gestalten, die sich nicht an Regeln und Perfektionismus orientieren.

Ausgestattet mit Pinseln, verschiedenen Farben, Flaschen und Schüsseln, sowie viel Mut zum Experimentieren, ließen die Schülerinnen und Schüler die Farbe tropfen, spritzen, laufen und fließen. Durch Werfen, Schwingen und Klecksen konnten die Kinder entdecken, wie unterschiedlich Farbe reagiert, wenn sie frei über das Papier tanzt.

Schnell wurde klar: Beim Action Painting geht es um das Erleben des Augenblicks und den Spaß während des Arbeitsprozesses. Ein einzigartiges, farbenfrohes Kunstwerk entsteht dabei ganz nebenbei.

Dass nicht nur die Papierrollen, sondern auch Hände, Arme und T‑Shirts bunt wurden, gehörte selbstverständlich dazu. Viele Kinder brachten extra alte oder weiße Kleidung zum Gestalten mit, welche hoffentlich auch in Zukunft an diesen besonderen Vormittag erinnern.

Besonders beeindruckend war zu beobachten, wie konzentriert und gleichzeitig gelöst die Kinder arbeiteten. Gerade die Kinder, denen abbildhafte Kunst nicht immer perfekt gelingt, profitierten enorm von diesem Tag. Alle unterstützten sich gegenseitig, tauschten Ideen aus und staunten über die entstandenen Muster und Farbrhythmen. Die starke Gemeinschaft der beiden Klassen zeigte sich in vielen kleinen Momenten – besonders beim gegenseitigen Bewundern der entstandenen Werke.

Der Kunstaktionstag war für alle Beteiligten ein intensives Erlebnis, das den Kindern nicht nur die Technik Pollocks näherbrachte, sondern auch Courage, sich selbst als experimentierfreudige Künstlerinnen und Künstler zu erleben.

Nur gemeinsam geht es! – Ein besonderes konfessionsübergreifendes Projekt

Unter dem Motto „Nur gemeinsam geht es!“ führten die Ethik- und Religionsgruppen der 3. sowie teilweise 4. Klassen ein gemeinsames, religions- und konfessionsübergreifendes Projekt durch. Ziel war es, sich mit der Frage auseinanderzusetzen, was unsere Schule – aber auch die Welt darüber hinaus – zu einem Ort macht, an dem sich alle Menschen wohlfühlen können.

In abwechslungsreichen Spielen und gemeinsamen Aktivitäten setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit wichtigen Themen des Zusammenlebens auseinander. Sie lernten, eigene Grenzen wahrzunehmen, diese zu benennen und die Grenzen anderer zu respektieren. Gemeinsam wurden „Zauberworte“ für ein gelungenes Miteinander gesammelt und offen über Gefühle gesprochen. Verschiedene Teamspiele zeigten den Kindern, wie wichtig Zusammenarbeit, Rücksichtnahme und gegenseitige Unterstützung sind.

Besonders wertvoll war dabei die bewusste Mischung der Ethik- und Religionsgruppen. So konnten die Kinder erleben, dass Freundschaft, Respekt und Zusammenhalt unabhängig von Herkunft, Religion oder Konfession möglich sind. Jeder Einzelne wurde als wichtiger Teil der Gemeinschaft wahrgenommen.

Ein weiteres Highlight waren die Komplimentezettel, die die Kinder füreinander schrieben. Darauf wurden die besonderen Stärken und Eigenschaften der Mitschülerinnen und Mitschüler hervorgehoben. Die vielen wertschätzenden Rückmeldungen sorgten für strahlende Gesichter und stärkten das Gemeinschaftsgefühl.

Zum Abschluss gestalteten die Kinder gemeinsam ein großes Straßenkreidebild auf dem Pausenhof. Entstanden ist eine bunte Welt, in der Menschen friedlich, freundlich und respektvoll miteinander umgehen – ganz im Sinne des Projektmottos „Nur gemeinsam geht es!“.

Das Projekt kam bei den beteiligten Kindern ebenso wie bei den Lehrkräften sehr gut an. Es hat einmal mehr gezeigt, wie viel wir gemeinsam erreichen können. Wir sind stolz auf unsere Schulgemeinschaft und darauf, was sie möglich macht!

Melchior-Franck-Grundschule begleitet Eröffnung der „ToleranzRäume“

Vom 20. bis 28. Juni 2026 macht die bundesweite Wanderausstellung „ToleranzRäume“ Station auf dem Albertsplatz in Coburg. Die Ausstellung lädt dazu ein, sich mit Themen wie Toleranz, Vielfalt, gesellschaftlichem Zusammenhalt und demokratischem Miteinander auseinanderzusetzen. Zahlreiche Aktionen, Workshops und Begegnungsangebote schaffen Raum für Austausch und neue Perspektiven.

Die Melchior-Franck-Grundschule durfte die feierliche Eröffnung der Ausstellung musikalisch mitgestalten. Der Schulchor unter Leitung von Frau Pechauf sorgte mit seinen Liedbeiträgen für einen stimmungsvollen Auftakt. Gemeinsam mit dem Lehrerchor präsentierten die Schülerinnen und Schüler außerdem ein weiteres Lied und setzten damit ein musikalisches Zeichen für Gemeinschaft und Zusammenhalt. Für zusätzliche Begeisterung sorgte eine unserer 4. Klassen, die mit ihren Samba-Trommeln schwungvolle Rhythmen auf den Albertsplatz brachte.

Wir freuen uns, dass unsere Schülerinnen und Schüler Teil dieser besonderen Veranstaltung sein konnten und mit ihrem Engagement ein Zeichen für Offenheit, Respekt und ein gutes Miteinander gesetzt haben.

Melchior-Franck-Grundschule wird Bündnispartner von „Coburg – Die Familienstadt“

Die Melchior-Franck-Grundschule ist neues Mitglied im Bündnis „Coburg – Die Familienstadt“. Gemeinsam mit dem SV Coburg-Ketschendorf wurde die Schule im Rahmen einer kleinen Feierstunde offiziell als Bündnispartner begrüßt.

Das Bündnis setzt sich seit 20 Jahren mit inzwischen über 100 Partnerinnen und Partnern dafür ein, Familien in Coburg zu unterstützen und die Stadt familienfreundlich weiterzuentwickeln. Die Melchior-Franck-Grundschule bringt dabei ihre Erfahrungen aus dem Schulalltag ein und möchte dazu beitragen, Familien bestmöglich zu begleiten und zu stärken.

Für unsere Schule stehen Bildung, Gemeinschaft und die individuelle Förderung der Kinder im Mittelpunkt. Durch die Zusammenarbeit im Bündnis entstehen wertvolle Netzwerke, die Familien und Kindern in Coburg zugutekommen.

Den vollständigen Artikel finden Sie auf der Webseite der Stadt Coburg: Starke Gemeinschaft für Familien | Stadt Coburg.